Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten
Fragen:
Alle Kandidaten, die ein zum Hochschulstudium
berechtigendes Zeugnis vorweisen können,
d.h.:
- Inhaber eines "certificat de fin d'études
secondaires" eines luxemburgischen klassischen
oder technischen Gymnasiums
- Absolventen des deutschen Abiturs
- Inhaber vergleichbarer Schulzeugnisse anderer
Länder (nach Überprüfung der eingereichten
Diplome)
- Inhaber eines Diploms weiterführender Studien
(Abitur +2, +3, Zwischenprüfungszeugnis,
BTS, usw.
Kenntnisse von Drittsprachen, insbesondere Englisch
und Französisch, sind von Vorteil.
- Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einer
Bank (Bewerbungen sind an die Banken zu richten)
- Teilzeitarbeit in 3 bis
5 Schlüsselabteilungen
der Bank
- Kurse beim IFBL in den wichtigsten Bankfächern
- Verfassen einer Abschlussarbeit
:
Der Kandidat arbeitet 65% der Zeit in der Bank.
35% der Zeit sind der theoretischen Schulung vorbehalten.
Für die praktische Mitarbeit in der Bank
bestehen, je nach Arbeitgeber, unterschiedliche
Arbeitsmodelle: In einigen Banken ist eine tägliche
Präsenz zu gewissen Stunden erwünscht,
während in anderen Banken die Arbeitsstunden
auf einige Tage pro Woche zusammengelegt sind.
:
Idealerweise sollte ein Kandidat während
seiner Ausbildung mindestens 3 der folgenden Abteilungen
besuchen:
Geld- und Devisenhandel, Zahlungsverkehr
Buchhaltung / OGAW / Holdings
Konten/Schalter/Privatkundengeschäft
Kredite
Wertpapiere
Die praktische Tätigkeit bildet den Kern
der Ausbildung. Der Praktikant muss mindestens
3 Praktika von 4 bis 9 Monaten in 3 von 5 Schlüsselabteilungen
der ausbildenden Bank absolvieren. Der Arbeitsgeber
kann jedoch auch 4 oder 5 Praktika vorschreiben.
Die Dauer der Ausbildung ist auf zwei Jahre, d.h.
nach Abrechnung der Urlaubstage rund 21 Monate,
festgelegt.
Der Auszubildende verbringt somit durchschnittlich
7 Monate in einer Abteilung. Die Bank kann jedoch
die Dauer des Praktikums in einer dieser Abteilungen
ausweiten, falls sie diese als besonders wichtig
ansieht.
Ablauf
Themen / Fächer des ersten
Jahres
Themen / Fächer des zweiten
Jahres
Die vom IFBL angebotenen theoretischen Kurse
finden in Form von sogenannten „Briefings“,
d.h. Seminaren von einem oder mehreren Tagen,
statt. Alle Fächer werden mit einer Prüfung
abgeschlossen.
Ins zweite Jahr zugelassen werden alle Kandidaten,
welche die Prüfungen des ersten Jahres bestanden
haben.
Auch im zweiten Jahr besucht der Kandidat Seminare
mit banktechnischen Inhalten. Am Ende des zweiten
Jahres findet eine mündliche Prüfung
über die in der Bank geleisteten Praktika
statt. Bei dieser Gelegenheit präsentieren
die Kandidaten ebenfalls eine schriftliche Arbeit,
die sie im Laufe des zweiten Jahres verfasst haben.
Finanzplatz Luxemburg
Geldwäsche und Berufsethik
Regeln und Abkommen
Konten und Zahlungsmittel
Grundlagen Bilanzanalyse
Grundlagen Bankbuchhaltung
Grundlagen Devisen/Geldmarkt
Grundlagen Wertpapiergeschäft
Grundlagen Kreditgeschäft
Wie funktioniert eine Bank
Vertiefung Bankbuchhaltung
Internationales Kreditgeschäft
Cash- und derivative Finanzprodukte
Vertiefung Wertpapiergeschäft
Internationales Finanzwesen
Grundkenntnisse des Bankrechts in Luxemburg
Wie wird ein Portfolio verwaltet (Simulationsspiel)
- Schrittweiser Einstieg in das Berufsleben
- Polyvalente berufliche Qualifizierung
- 65% des Gehalts einer Vollzeitkraft
- bei entsprechend positiver Leistung Aussicht
auf Festeinstellung
Nach Abschluss des Emploi-Formation hat der Auszubildende
eine offene Laufbahn vor sich. Die luxemburgische
Finanzwelt braucht qualifizierte, flexible Mitarbeiter,
die Veränderungen offen gegenüberstehen.
Eigenschaften wie selbstständiges Arbeiten,
Initiativen ergreifen, Aufgeschlossenheit neuen
Situationen gegenüber, werden im Laufe der
Ausbildung gefördert und qualifizieren den
Auszubildenden für die Übernahme interessanter
Tätigkeiten innerhalb der Bank.
Jede Bewerbung sollte in derjenigen Sprache
erfolgen, in welcher auch die Stellenanzeige veröffentlicht
wurde (auch um zu zeigen, dass man der Sprache
des Stellenanzeigers mächtig ist).
Jede Bewerbung sollte ein Anschreiben beinhalten,
in welchem man die Begründung (interessantes
Stellenangebot, Interesse im beruflichen Leben
weiterzukommen, Interesse an einem Ausbildungsplatz…)
für die Bewerbung angibt.
Das Anschreiben, sowie der Lebenslauf sollten
per PC geschrieben werden, die Unterschrift auf
dem Anschreiben muss jedoch handschriftlich erfolgen.
Sind in dem/der Stellenangebot/Stellenanzeige
verschiedene zusätzliche Anforderungen (Lichtbild,
Zeugniskopien usw.) aufgeführt, so ist es
angebracht, diese sofort mitzusenden. Sollte
der Arbeitgeber viele Anfragen erhalten, so ist
ein Nachfragen seinerseits wg. nicht mitgesandter
Unterlagen eventuell ein Auswahlkriterium. Üblicherweise
werden die kompletten Unterlagen (ohne das Anschreiben)
an die abgelehnten Bewerber zurückgeschickt.
Schreibt man mehrere Bewerbungen, so sollte man
unbedingt aufpassen, dass die Angaben (Adresse,
Inhalt der Anzeige auf welche man sich bezieht
usw.) stimmen.
Der Lebenslauf sollte folgende Angaben enthalten
:
Curriculum Vitae / Lebenslauf:
· Name:
· Vorname:
· Anschrift:
· Telefon:
· E-Mail (falls vorhanden):
· Geburtsdatum:
· Geburtsort:
· Nationalität:
· Zivilstand:
· Schulischer Werdegang:
Grundschule: Ort / evtl. Bezeichnung / von wann
bis wann
Gymnasium: Ort / evtl. Bezeichnung / von wann
bis wann (bei Wechsel jeweils die neue Schule
sowie die Klassen angeben)
Universität: Ort / evtl. Bezeichnung / von
wann bis wann
Erreichte Abschlüsse:
· Zusätzliche Ausbildungen/Seminare:
· Berufliche Erfahrungen: Aufzählung
von eventuellen Studentenjobs /
Name des Arbeitgebers sowie der Zeitraum.
· Freizeitaktivitäten: Hobbys, Vereine,
besondere Interessen.
Derzeit liegen noch keine Informationen über Ausbilderbanken vor.
Bewerbungen werden entgegengenommen sobald die Liste der Ausbilderbanken 2010 bekannt ist.
Der Lehrvertrag gilt ab Oktober 2010.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser
Customer Service. Tel : (00 352) 46 50 16-1; email:
customer@ifbl.lu.
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