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EMPLOI - FORMATION
die zweijährige praxisorientierte Bankausbildung am Platz

Formation offerte actuellement uniquement en langue allemande
Dieser Lehrgang wird derzeit ausschliesslich in deutscher Sprache angeboten.

Nach bestandenem Abitur sind viele junge Leute unschlüssig, ob sie studieren wollen oder sofort ins Berufsleben einsteigen sollen. Der Banksektor bietet diesen Jugendlichen seit 1989 eine attraktive Alternativlösung an: das Emploi-Formation. Bei diesem Lehrgang werden Studium und Berufsleben harmonisch miteinander verbunden. Neben der aktiven Mitarbeit in verschiedenen Abteilungen der Bank besuchen die Auszubildenden die vom IFBL angebotenen Schulungen und verfügen somit nach abgeschlossener Lehre über eine gute Übersicht über die verschiedenen Bankgeschäfte und ihre Zusammenhänge, sowie ebenfalls über eine solide theoretische Ausbildung.


 
 
 
 

Hier finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Wer kommt für eine solche Ausbildung in Frage?
Wie läuft die Ausbildung ab?
Wie sieht die theoretische Ausbildung aus?
Was bringt sie?
Allgemeine Tipps zum Bewerbungsschreiben und zum Lebenslauf
Welche Banken bieten Ausbildungsplätze an?
Wann geht es los?
Wo kann ich mich für zusätzliche Auskünfte melden?


Diplomüberreichung 2009
Diplomüberreichung 2008
Diplomüberreichung 2007
Diplomüberreichung 2006
Diplomüberreichung 2005

Wer kommt für eine solche Ausbildung in Frage?

Alle Kandidaten, die ein zum Hochschulstudium berechtigendes Zeugnis vorweisen können, d.h.:

- Inhaber eines "certificat de fin d'études secondaires" eines luxemburgischen klassischen oder technischen Gymnasiums
- Absolventen des deutschen Abiturs
- Inhaber vergleichbarer Schulzeugnisse anderer Länder (nach Überprüfung der eingereichten Diplome)
- Inhaber eines Diploms weiterführender Studien (Abitur +2, +3, Zwischenprüfungszeugnis, BTS, usw.

Kenntnisse von Drittsprachen, insbesondere Englisch und Französisch, sind von Vorteil.

Wie läuft die Ausbildung ab?

  • Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einer Bank (Bewerbungen sind an die Banken zu richten)
  • Teilzeitarbeit in 3 bis 5 Schlüsselabteilungen der Bank
  • Kurse beim IFBL in den wichtigsten Bankfächern
  • Verfassen einer Abschlussarbeit

Teilzeitarbeit:
Der Kandidat arbeitet 65% der Zeit in der Bank. 35% der Zeit sind der theoretischen Schulung vorbehalten. Für die praktische Mitarbeit in der Bank bestehen, je nach Arbeitgeber, unterschiedliche Arbeitsmodelle: In einigen Banken ist eine tägliche Präsenz zu gewissen Stunden erwünscht, während in anderen Banken die Arbeitsstunden auf einige Tage pro Woche zusammengelegt sind.

Schlüsselabteilungen:
Idealerweise sollte ein Kandidat während seiner Ausbildung mindestens 3 der folgenden Abteilungen besuchen:
Geld- und Devisenhandel, Zahlungsverkehr
Buchhaltung / OGAW / Holdings
Konten/Schalter/Privatkundengeschäft
Kredite
Wertpapiere

Die praktische Tätigkeit bildet den Kern der Ausbildung. Der Praktikant muss mindestens 3 Praktika von 4 bis 9 Monaten in 3 von 5 Schlüsselabteilungen der ausbildenden Bank absolvieren. Der Arbeitsgeber kann jedoch auch 4 oder 5 Praktika vorschreiben. Die Dauer der Ausbildung ist auf zwei Jahre, d.h. nach Abrechnung der Urlaubstage rund 21 Monate, festgelegt.
Der Auszubildende verbringt somit durchschnittlich 7 Monate in einer Abteilung. Die Bank kann jedoch die Dauer des Praktikums in einer dieser Abteilungen ausweiten, falls sie diese als besonders wichtig ansieht.

Wie sieht die theoretische Ausbildung aus?

Ablauf
Themen / Fächer des ersten Jahres
Themen / Fächer des zweiten Jahres

Ablauf

Die vom IFBL angebotenen theoretischen Kurse finden in Form von sogenannten „Briefings“, d.h. Seminaren von einem oder mehreren Tagen, statt. Alle Fächer werden mit einer Prüfung abgeschlossen.

Ins zweite Jahr zugelassen werden alle Kandidaten, welche die Prüfungen des ersten Jahres bestanden haben.

Auch im zweiten Jahr besucht der Kandidat Seminare mit banktechnischen Inhalten. Am Ende des zweiten Jahres findet eine mündliche Prüfung über die in der Bank geleisteten Praktika statt. Bei dieser Gelegenheit präsentieren die Kandidaten ebenfalls eine schriftliche Arbeit, die sie im Laufe des zweiten Jahres verfasst haben.

Themen / Fächer des ersten Jahres

Finanzplatz Luxemburg
Geldwäsche und Berufsethik
Regeln und Abkommen
Konten und Zahlungsmittel
Grundlagen Bilanzanalyse
Grundlagen Bankbuchhaltung
Grundlagen Devisen/Geldmarkt
Grundlagen Wertpapiergeschäft
Grundlagen Kreditgeschäft
Wie funktioniert eine Bank

Themen / Fächer des zweiten Jahres

Vertiefung Bankbuchhaltung
Internationales Kreditgeschäft
Cash- und derivative Finanzprodukte
Vertiefung Wertpapiergeschäft
Internationales Finanzwesen
Grundkenntnisse des Bankrechts in Luxemburg
Wie wird ein Portfolio verwaltet (Simulationsspiel)

Was bringt sie?

  • Schrittweiser Einstieg in das Berufsleben
  • Polyvalente berufliche Qualifizierung
  • 65% des Gehalts einer Vollzeitkraft
  • bei entsprechend positiver Leistung Aussicht auf Festeinstellung

Nach Abschluss des Emploi-Formation hat der Auszubildende eine offene Laufbahn vor sich. Die luxemburgische Finanzwelt braucht qualifizierte, flexible Mitarbeiter, die Veränderungen offen gegenüberstehen. Eigenschaften wie selbstständiges Arbeiten, Initiativen ergreifen, Aufgeschlossenheit neuen Situationen gegenüber, werden im Laufe der Ausbildung gefördert und qualifizieren den Auszubildenden für die Übernahme interessanter Tätigkeiten innerhalb der Bank.

Allgemeine Tipps zum Bewerbungsschreiben und zum Lebenslauf

Jede Bewerbung sollte in derjenigen Sprache erfolgen, in welcher auch die Stellenanzeige veröffentlicht wurde (auch um zu zeigen, dass man der Sprache des Stellenanzeigers mächtig ist). Jede Bewerbung sollte ein Anschreiben beinhalten, in welchem man die Begründung (interessantes Stellenangebot, Interesse im beruflichen Leben weiterzukommen, Interesse an einem Ausbildungsplatz…) für die Bewerbung angibt. Das Anschreiben, sowie der Lebenslauf sollten per PC geschrieben werden, die Unterschrift auf dem Anschreiben muss jedoch handschriftlich erfolgen. Sind in dem/der Stellenangebot/Stellenanzeige verschiedene zusätzliche Anforderungen (Lichtbild, Zeugniskopien usw.) aufgeführt, so ist es angebracht, diese sofort mitzusenden. Sollte der Arbeitgeber viele Anfragen erhalten, so ist ein Nachfragen seinerseits wg. nicht mitgesandter Unterlagen eventuell ein Auswahlkriterium. Üblicherweise werden die kompletten Unterlagen (ohne das Anschreiben) an die abgelehnten Bewerber zurückgeschickt. Schreibt man mehrere Bewerbungen, so sollte man unbedingt aufpassen, dass die Angaben (Adresse, Inhalt der Anzeige auf welche man sich bezieht usw.) stimmen. Der Lebenslauf sollte folgende Angaben enthalten :
Curriculum Vitae / Lebenslauf:

· Name:
· Vorname:
· Anschrift:
· Telefon:
· E-Mail (falls vorhanden):
· Geburtsdatum:
· Geburtsort:
· Nationalität:
· Zivilstand:
· Schulischer Werdegang:
Grundschule: Ort / evtl. Bezeichnung / von wann bis wann
Gymnasium: Ort / evtl. Bezeichnung / von wann bis wann (bei Wechsel jeweils die neue Schule sowie die Klassen angeben)
Universität: Ort / evtl. Bezeichnung / von wann bis wann
Erreichte Abschlüsse:
· Zusätzliche Ausbildungen/Seminare:
· Berufliche Erfahrungen: Aufzählung von eventuellen Studentenjobs / Name des Arbeitgebers sowie der Zeitraum.
· Freizeitaktivitäten: Hobbys, Vereine, besondere Interessen.

Welche Banken bieten Ausbildungsplätze an?

Derzeit liegen noch keine Informationen über Ausbilderbanken vor.

Wann geht es los?

Bewerbungen werden entgegengenommen sobald die Liste der Ausbilderbanken 2010 bekannt ist.
Der Lehrvertrag gilt ab Oktober 2010.

Wo kann ich mich für zusätzliche Auskünfte melden?

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne unser Customer Service. Tel : (00 352) 46 50 16-1; email: customer@ifbl.lu.

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